Übersicht 14. Etappe

Weiter zu USA: Florida

13. September 20, Tag -8     

Viele Vorbereitungen sind schon geschehen, Flüge, Hotel in der Türkei, Transfers und Mietwagen sind gebucht, Corona-Bestimmungen in allen Regionen nochmals gecheckt. Da die Haftpflichtversicherung des Zerberus abgelaufen ist, schreibe ich nochmals dem Versicherungsmakler, dass wir ab 7. Oktober wieder eine Versicherung benötigen. Auf das erste Mail hat er nicht geantwortet.

14. September 20, Tag -7

Tägliche Covid-19 Neuinfektionen pro Million Einwohner:  Österreich 87, Türkei 21*, Florida 82

Der Hurrikan "Sally" ist auf das Festland getroffen und hat, wie die bisherigen Tropenstürme der laufenden Saison auch, Südflorida verschont. Aber es sind vier (!) weitere Tropenstürme im Anmarsch! Laut National Hurricane Center hat es erst einmal (1971) seit Beginn der Aufzeichnungen 1850 fünf Tropenstürme gleichzeitig im Atlantik gegeben. Wir beobachten die Lage besorgt. 

 

15. September 20, Tag -6

Schock: Der Versicherungsmakler schreibt, er kann für uns keine Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen, da keine US-Versicherungsanstalt im Ausland zugelassene Fahrzeuge mehr versichert. Voriges Jahr hatten wir den Zerberus bei Progressive versichert, der einzigen Gesellschaft, die das noch machte. So ein Mist! Ohne Versicherung in den USA rumzufahren bedeutet, dass man im Falle eines Unfalles ganz schnell mal im Knast landet. Ich verbringe, wie schon im Vorjahr, Stunden vor dem Computer, um vielleicht doch eine Lösung für das Problem zu finden. Ich stoße auf eine mexikanische Gesellschaft, die angeblich auch ausländische Wohnmobile in Mexiko und USA versichert und der ich gleich eine Anfrage schicke. Dann versuche ich noch, auf der Website von Progressive eine Versicherung online abzuschließen. Das klappt zunächst ganz gut, denn es wird nur nach der FIN, nicht aber nach dem Kennzeichen gefragt. Ich drücke auf "Buy now", muss nun Daten zu meiner Person eingeben und hier endet das Unternehmen: Man muss die Führerscheinnummer eingeben und den US-Bundesstaat auswählen, in dem er ausgestellt wurde. Von Alabama bis Wyoming alles da, aber natürlich weder Austria, noch Australia. Ich rufe kurzerhand bei Progressive an, die sind irgendwo in Ohio, und frage, wie sie mir da helfen können. Zunächst heißt es, wenn ich keinen US-Führerschein habe, kann ich mein Fahrzeug bei ihnen nicht versichern. Ich antworte, dass ich mein Wohnmobil schon einmal bei ihnen versichert hatte und nenne die Nummer der alten Polizze. Dadurch kommt Bewegung in die Sache. Ich muss unzählige Fragen zum Fahrzeug, zu meiner Person und zum gewünschten Deckungsumfang beantworten, darunter auch einige heikle, etwa meine US-Adresse. Das Telefonat wird aufgezeichnet und als wir fertig sind, liest er mir alles nochmals vor und fragt x-mal, ob alles korrekt ist und ich mit diesem und jenem einverstanden bin. Schließlich bezahle ich mit Kreditkarte, kriege noch Anweisungen, wie ich den Vertrag elektronisch signieren muss und nach fast einer Stunde am Telefon haben wir eine Versicherung! Eine weitere Stunde später ist die Polizze im Posteingang.

20. September 20, Tag -1

Wir treffen die letzten Vorbereitungen, machen die Wohnung fit für die lange Abwesenheit und packen unsere Taschen. Obwohl wir auf je 25 kg Reisegepäck aufgezahlt haben, sind wir mit dem Gewicht unserer Reisetaschen hart am Limit. Kein Wunder, wir haben etliche Ersatzteile für den Zerberus mit, darunter auch zwei Stoßdämpfer. Falls auch das Handgepäck gewogen wird, müssen wir saftig nachzahlen, ich habe von 10 Euro je Kilo gelesen! Am Nachmittag holen wir unseren reservierten Mietwagen ab. 

 

   Türkei   1 EUR = 8,82 Lira     MESZ+2

Montag, 21. September 20, Tag 1/595, Wien-Antalya

Tägliche Covid-19 Neuinfektionen pro Million Einwohner:  Österreich 64, Türkei 21*, Florida 80

Wir haben uns um eine Stunde verschlafen, schaffen es aber dennoch, pünktlich abzufahren. Am Flughafen Wien-Schwechat ist nur ein Terminal in Betrieb und auch hier geht es ungewohnt ruhig zu: keine Schlangen vor dem Check-in, der Passkontrolle oder dem Security-Check. Bei der Gepäckaufgabe haben wir Glück, unsere schweren Rucksäcke werden nicht abgewogen. Mit dem SunExpress geht es nach Antalya. Bei herrlichem Wetter sehen wir auf das Donauknie in Ungarn und später auf den Bosporus. Überpünktlich landen wir in Antalya, auch unsere Reisetaschen sind angekommen; wir hatten ein wenig Angst, dass man beim Durchleuchten des Gepäcks die Stoßdämpfer für Panzerabwehrraketen halten könnte. Wir haben uns vorgenommen, gleich nach der Passkontrolle nachzusehen, ob die Einreisestempel gut lesbar sind, denn es ist von enormer Wichtigkeit, dass wir bei der Einreise in die USA nachweisen können, dass wir die zwei Wochen davor in der Türkei waren und nicht etwa im Schengen-Raum. Da zwei Schalter frei sind, gehen wir jeder zu einem und als wir die Stempel kontrollieren, stellen wir fest, dass in Susis Reisepass der 21.09.19 eingestempelt wurde. Ich bitte den Polizisten um Korrektur, doch der meint, das sei nicht nötig. Er stellt zwar an seinen Stempel das Datum, das vielleicht schon seit Monaten falsch ist, richtig, will aber den Eintrag im Reisepass nicht korrigieren. Erst als ich darauf beharre, verdreht er die Augen, trottet in irgendein Büro und bringt dann den Pass mit korrigiertem Eintrag zurück. Vor dem Flughafen wartet schon unser bestelltes Taxi, es ist aber nicht, wie erwartet, ein PKW, sondern ein luxuriöser Kleinbus mit Gestränkeservice, sogar Eis gibt es. Die Fahrt nach Konakli, einer Hotelansammlung vor Alanya, dauert etwa zwei Stunden. Es ist schon dunkel, als wir unser Hotel erreichen, das auf den ersten Blick einen recht ordentlichen Eindruck macht. Die Hygiene wird von Seiten des Hotelpersonals recht ernst genommen, an der Rezeption etwa entnehmen wir desinfizierte Kugelschreiber aus einem "reinen" Behälter und legen sie im "unreinen" wieder ab. Das Zimmer ist schwer in Ordnung und groß genug, um sich nicht gegenseitig auf die Füße zu steigen.

Dienstag, 22. September 20, Tag 2/596, Konakli

Wir verschlafen sowohl das Frühstück als auch das Spätfrühstück, trinken an einer Bar Kaffee und erkunden das weitläufige Areal des Hotels. Ganze Trakte sind geschlossen, ebenso mehrere Pools. Es sind nicht viele Gäste hier und es ist meist reichlich Platz für Abstand. Das Personal trägt Masken, von den Gästen nur die wenigsten (wir schon), obwohl es eigentlich vorgeschrieben ist. Am Pool und am Strand sind Liegen frei. Das Essen ist gut, es gibt ein Buffet hinter Glasscheiben, man zeigt auf das Futter, das man haben möchte, und bekommt es auf den Teller geschaufelt. 

Mittwoch, 23. September 20, Tag 3/597, Konakli

Wir genießen weiter die Vorzüge eines 5-Sterne-All-Inclusive-Hotels, in dem es uns an nichts mangelt. Aus den USA kommen gute Nachrichten: Erstens sind die Tropenstürme im Atlantik abgezogen bzw. haben sich aufgelöst. Und zweitens ist der Yosemite-Nationalpark nach einer Sperre wegen gesundheitsschädlichen Rauchs auf Grund der vielen Waldbrände in Kalifornien wieder geöffnet. Abends bummeln wir durch die umliegenden Gassen, in denen viele Geschäfte geschlossen sind. Ebenso wie im Hotel, sind die Preise hier in Euro angeschrieben. Es ist aber sehr viel günstiger, in Lira zu bezahlen. 

Freitag, 25. September 20, Tag 5/599, Konakli

Wir sind dem Rélax, dem Müßiggang und dem süßen Nichtstun erlegen und faulen quasi vor uns hin, fühlen uns dem Nirwana nahe, wo man keine Bedürfnisse mehr hat und nichts mehr will und nichts mehr braucht.

Samstag, 26. September 20, Tag 6/600, Konakli, 600 Tage auf Weltreise!

Wir feiern den 600. Tag unserer Weltreise mit einer Flasche Sekt, die ich gestern gewonnen habe. Wir haben uns, wie schon die Tage zuvor, zu dem Platz begeben, an dem das Abendprogramm stattfindet, das aus einem lieblosen und kurzen Teil für die wenigen Kinder und aus einem (mit Ausnahme einer echt tollen Akrobatikshow am Mittwoch) wenig aufregenden Part für die Erwachsenen besteht, Karaoke, Tanzabend, Bingo etc. Wir haben uns mit einem Raki weit nach hinten gesetzt, um aus der Ferne zuzusehen. Heute spielen sie Musik aus Filmen und man muss den Film erraten. Das ist nichts für uns, wir sind ja eher keine Kinofreaks und außerdem haben andere sofort nach den ersten Tönen die Hände oben. Es werden Filme genannt, von denen wir noch nie gehört haben, vielleicht aus russischer Produktion, es sind ja total viele Russen hier. Dann erkenne auch ich mal eine Melodie, es ist der Titelsong aus "Ghostbusters" und es ist außer meiner keine weitere Hand oben. Unglaublich! Und so ähnlich geht es noch ein paarmal: Grease, Evita, Schindlers Liste. Und zum Schluss bin ich Sieger.

Montag, 28. September 20, Tag 8/602, Konakli

Tägliche Covid-19 Neuinfektionen pro Million Einwohner:  Österreich 63, Türkei 17*, Florida 34

Beim gestrigen Karaoke-Abend haben wir von Türken gesungene, monotone Lieder und von vom Alkohol ermutigten, offensichtlich unmusikalischen Russen vorgetragene Trauergesänge gehört. Wir sind nicht lange geblieben.  Vor ein paar Tagen ging das Gerücht um, dass man vier Tage vor Abflug in Antalya einen Coronatest machen muss, denn ohne negativen Test kommt man nicht in den Flieger. In der hiesigen deutschsprachigen Facebook-Gruppe waren sie derselben Meinung. Das gefällt uns nicht, denn falls der Test bei einem von uns positiv wäre, müsste der in der Türkei für 2 Wochen in Quarantäne. In den USA ist bei Ankunft ja kein Test vorgeschrieben. Ich lese viel in Foren und FB-Gruppen, schicke Mails an Airlines und Flughäfen und nun ist klar, dass dieses "Ohne-negativen-Test-kommst-du-nicht-ins-Flugzeug" nur für Flüge nach Deutschland gilt. Es gilt nicht für Flüge nach Österreich (sonst hätten wir bestimmt schon während des Herflugs eine Info erhalten) und auch nicht für Flüge in die USA. 

  

 

Mittwoch, 30. September 20, Tag 10/604, Konakli

Schon unter normalen Reisebedingungen kann man gar nicht genug aufpassen, um nicht über Fallstricke zu stolpern. Jetzt in der Pandemie muss man sich noch genauer auf dem Laufenden halten, denn Bestimmungen, Vorschriften und Einschränkungen können sich von einem auf den anderen Tag ändern und verschiedene Informationsquellen widersprüchlich sein. Dann ist es nicht leicht, zu entscheiden, welcher Quelle man traut. Ein schönes Beispiel ist der HES-Code, von dem wir schon vor unserer Abreise gehört haben. Wer innerhalb der Türkei, mit welchem Verkehrsmittel auch immer, reisen möchte oder ein öffentliches Amt, eine Bank, ein Krankenhaus, eine Arztpraxis, wahrscheinlich auch einen Friseur aufsuchen will, muss sich zuvor diesen Code besorgen und ihn auf Verlangen vorzeigen können. Den Code, mit dem Infektionsketten nachvollzogen werden können, bekommt man auf einer türkischen Regierungs-Website oder mithilfe einer App, die es aber beide nur auf türkisch gibt. Oder aber man übermittelt seine Daten in einem genau vorgeschriebenen Format als SMS von einem türkischen Handy auf eine bestimmte türkische Nummer. Alles ziemlich kompliziert für unsereinen, weshalb wir sehr erleichtert waren, als wir hörten, dass ausländische Touristen und Personen mit Anschlussflügen von der Pflicht, einen HES-Code zu haben, ausgenommen sind. Wir sind also ohne Code problemlos an unseren Urlaubsort gekommen. Nun aber soll seit ein paar Tagen die HES-Registrierung auch für Touristen gelten. Ob Anschlussflüge noch ausgenommen sind, konnten wir nicht sicher eruieren. Unser Außenministerium sagt ja, andere Quellen sagen nein oder schweigen zu dem Thema. Also beschließe ich, sicherheitshalber einen HES-Code zu beantragen und mache mich auf die Suche nach einem türkischen Handy. Die freundliche Dame an der Hotelrezeption sagt, Touristen brauchen keinen Code. Ich kann sie aber verunsichern und sie macht sich mithilfe eines Computers schlau. Sie blickt mich, die Mundwinkel anerkennend nach unten gezogen, an und gibt mir ihr neues Wissen preis: You need the code. Mithilfe ihres Handys und unseren Passdaten verschickt sie die Code-Anforderungen und innerhalb jeweils weniger Sekunden ist der Code da. Hurra, wir sind registriert und können bestens überwacht werden! - Weitere Neuigkeiten gibt es vom "nächsten" Kontinent: Es scheint so, als wäre die Grenze USA-Mexiko jetzt geöffnet, zumindest von Nord nach Süd. Als hätte ich es geahnt, habe ich in letzter Minute noch den Mexiko-Reiseführer eingepackt. Bis wir an die Westküste der USA kommen, vergehen noch etliche Wochen, in denen wir noch viel Zeit zum Nachdenken darüber haben, ob wir von der Möglichkeit, die Grenze zu queren, Gebrauch machen wollen. 

Donnerstag, 1. Oktober 20, Tag 11/605, Konakli

Heute machen wir einen längeren Spaziergang ins Zentrum von Konakli. Es gibt einen Uhrturm, einen Boulevard mit bunt dekorierten Bäumen und zwei grün beleuchteten Moscheen. Dazwischen und rundherum ein Markt, McDonald's, zahlreiche Läden mit Markenmodeplagiaten und Schildern und Laufschrift auf Russisch. Die kleine Moschee ist im Inneren recht schmucklos, die große mit vier Türmen ist innen an den Wänden reich bemalt. 

Uhrturm und Moscheen von Konakli. Alles für die Russen. Große Moschee in Konakli. Konakli, große Moschee.

Samstag, 3. Oktober 20, Tag 13/607, Koнakли

Es gibt nicht wirklich interessantes zu berichten, die Fragen, die uns beschäftigen, sind trivialer Natur: "Gehen wir nochmals in den Pool?", "Gehen wir gleich essen oder warten wir noch eine Weile?", "Wodka oder Raki?". Wir haben nichts zu tun, liegen viel rum, lesen viel, beobachten Leute. Das Publikum im Hotel hat sich in den fast zwei Wochen, die wir hier sind, deutlich verändert. Hielten sich anfangs Deutsche und Russen zahlenmäßig in der Waage, so ist jetzt kaum mehr ein deutsches Wort zu hören. Mit ganz wenigen Ausnahmen besteht die Gästeschar aus Nordasiaten, die interessanterweise voll viele Klischees zu Russen bedienen: schlechtes, rüpelhaftes Benehmen, keine Tischmanieren, hohe Lautstärke, Übergewicht, reichlich Alkohol, Handgreiflichkeiten bei Meinungsverschiedenheiten. Der russischen Omnipräsenz wurden sogar die Speisen im Restaurant angepasst, Wodka, Gin und Raki werden nun im halb bis dreiviertel gefüllten Wasserglas serviert und am Pool spielt neben türkischem Gedudel fast nur russische Pop- und Rockmusik. Sogar "Atemlos durch die Nacht" gibt es auf russisch.

Sonntag, 4. Oktober 20, Tag 14/608, Konakli

Die ersten Tage in Florida dürfen wir wieder bei Tante Regina wohnen, vor knapp drei Wochen haben wir mit ihr telefoniert. In den letzten Tagen haben wir mehrfach versucht, sie nochmals anzurufen, damit sie ja nicht vergisst, dass wir kommen, sie ist ja immerhin über 80. Leider haben wir sie nie erreicht und auch keine Antwort auf unsere Mails erhalten. Doch heute ist eine Nachricht von ihrer Freundin gekommen: Tante Regina ist krank und wir können sie nicht treffen. Wir schicken ihr natürlich gleich die besten Genesungswünsche und buchen für drei Tage ein Hotel in West Palm Beach, dann sollte der Zerberus ja hoffentlich einsatzbereit sein.

Tägliche Covid-19 Neuinfektionen pro Million Einwohner:  Österreich 81, Türkei 17*, Florida 86

Dienstag, 6. Oktober 20, Tag 16/610, Istanbul

Um 4:30 Uhr bimmelt der Wecker, um 5:15 ist das Taxi da, in dem wir auf der eineinhalbstündigen Fahrt zum Flughafen Antalya weiterdösen. In Istanbul haben wir dreieinhalb Stunden Aufenthalt und das ist auch gut so, denn wir müssen mit umfangreichen Kontrollen für den USA-Flug rechnen. Mit Ausnahme gründlicher Sicherheitskontrollen, bei der kurz unsere Stoßdämpfer für Aufmerksamkeit sorgen, interessiert man sich wenig für uns. Weder wird das Visum (bzw. ESTA) kontrolliert, noch müssen wir ein Rückflugticket nachweisen. Das Unangenehmste ist, dass es auf dem Flughafen kaum Sitzmöglichkeiten gibt und wir uns lange die Beine in den Bauch stehen. 

* Anmerkung vom 2.10.20: Verschiedene Nachrichtenagenturen berichten, dass die Türkei geschönte Infektionszahlen veröffentlicht, indem nur symptomatische Infizierte gezählt werden.

Übersicht 14. Etappe

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