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Übersicht 9. Etappe

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   Australien   1 EUR = 1,28 Australien-Dollar      3 Einwohner/km2      Linksverkehr      Diesel 0,90 EUR

Northern Territory      MESZ + 7½ Stunden      0,18 Einwohner/km2

Darwin und das Top End (so nennt man die Halbinsel, auf der Darwin liegt) 

Sonntag, 23. April 17, Tag 19/322: nach Australien

Die Australier haben gerade eben die Einwanderungsgesetze drastisch verschärft und wir werden bei der Einreise-Polizeikontrolle schon sehr detailliert gefragt, was wir in Australien machen möchten und vieles wird hinterfragt. Mit einem Mietwagen geht es ins Argus-Hotel, halbwegs im Stadtzentrum. Das Auto ist gewöhnungsbedürftig, nicht so sehr, weil das Steuer rechts ist, sondern weil die Hebel für Blinker und Scheibenwischer vertauscht sind. Im Hotel erwartet uns schon eine geschmalzene Rechnung von Swireshipping Australia für die Entladung des Zerberus. Zoll- und Quarantänegebühren sind da noch nicht drin. Erfahrene Reisende wie wir haben natürlich allerlei Steckdosenadapter mit, ohne die in Australien nichts geht. Blöderweise sind die aber im Zerberus!

Montag, 24. April 17, Tag 20/323: Darwin, Tag 1

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Krimi von gestern hat seine Fortsetzung. Aber alles der Reihe nach: Das Problem mit dem fehlenden Steckdosenadapter lösen wir höchst elegant, indem ich das Stromkabel des Fernsehers in unserem Hotelzimmer für mein Notebook verwende. Hat zufällig den gleichen Geräteanschluss. Ein Spaziergang führt uns am Vormittag in die City, die weitaus kleiner ist, als wir sie uns vorgestellt hatten. Die Stadt kommt uns ziemlich leer vor, es sind nur wenige Menschen und Fahrzeuge auf den Straßen. Freie Parkplätze gibt es im Überfluss, dennoch ist das Parken überall gebührenpflichtig. Ob hier immer so wenig los ist oder nur heute am Zwickeltrag zwischen Sonntag und dem morgigen Feiertag (ANZAC-Day, Gedenktag an die Opfer des ersten Weltkrieges), wissen wir nicht. Wir sehen uns Supreme Court, Parlament und zwei Kirchen an und schlendern durch die Fußgängerzone. Alte Gebäude gibt es praktisch keine, da Darwin 1974 von einem Wirbelsturm fast vollständig vernichtet wurde. Nach dem Mittagessen gehen wir zurück ins Hotel, wo uns der Rezeptionist eine Notiz übergibt, wir sollen dringend eine Nummer in Timor-Leste anrufen. Das macht natürlich Bauchweh. Was ist mit dem Zerberus passiert. Haben sie einen Container drauf fallen lassen? Unter meinen Mails befindet sich eines von Swireshipping. Von unserem Auto tropft Diesel und außerdem ist ein Geräusch aus dem Auto hörbar. Sie haben auch gleich Fotos mitgeschickt, auf denen markiert ist, woher es tropft. Mir fällt es sofort wie Schuppen von den Augen: Ich habe vergessen, die Dieselpumpe abzuschalten, die Treibstoff vom Zusatztank in den Haupttank pumpt. Die Pumpe hatte ich gestern nur kurz einschalten wollen, weil die Tankanzeige schon auf Null war und ich ja die ganze Zeit am Hafen den Motor laufen lassen musste, weil die Batterie leer gewesen war. Wenn nun der Haupttank voll gepumpt ist und die Pumpe weiter läuft, fängt sie an zu "safteln". Ob die Pumpe es aushält, dass sie mehrere Tage durchgehend eingeschaltet ist, wird sich zeigen. Ich schicke sofort ein Antwort-Mail und erkläre die Harmlosigkeit der Sache. Einen Kübel haben sie ohnehin schon untergestellt. Aufatmen, kein Container draufgefallen. Am Nachmittag kaufen wir ein paar Flaschen Wasser, damit wir was zum Trinken auf dem Zimmer haben. Seit Thailand gibt es erstmals wieder Sodawasser zu kaufen. Wir versuchen in Erfahrung zu bringen, wo wir eine Haftpflichtversicherung für den Zerberus abschließen können, doch das scheint nicht so einfach. Anschließend machen wir einen Ausflug zum Lake Alexander, wo wir eine Runde schwimmen und dann im Schatten von Bäumen liegen. Vom Dudly Point am East Point hat man einen netten Blick auf die bescheidene Skyline von Darwin, später genießen wir einen kitschigen Sonnenuntergang.

 

Dienstag, 25. April 17, ANZAC-Day, Tag 21/324: Darwin, Tag 2

Der vormittägliche Stadtbummel bringt uns, vorbei am kleinen Chinesischen Tempel, an die Waterfront, wir bummeln durch den Freizeitpark an der künstlichen Lagune und sind dabei fast alleine, weil ganz Darwin bei der Parade anlässlich des ANZAC-Days ist. Als wir wieder in der City sind, bevölkern Horden von Uniformierten und mit Orden Behangene die Restaurants und Bars, so dass wir nur mit Mühe etwas zu Essen kriegen. Am Nachmittag fahren wir zum Museum & Art Gallery of the Northern Territory, wo eine hervorragende Ausstellung Flora und Fauna, und aborigine Kunst zeigt. Star der naturkundlichen Exponate ist Sweetheart, ein fünf Meter langes und angeblich fast 800 Kilo schweres, nun ausgestopftes Leistenkrokodil, das 1979 mehrfach Boote angegriffen hatte. Bemerkenswert sind auch die vielen kleinen tödlichen Tiere: Schlangen, Spinnen, Skorpione, Quallen und sogar giftige Frösche gibt es. In einer Halle sind alte Boote ausgestellt, ein Raum ist dem Zyklon Tracy gewidmet, der am Weihnachtsabend 1974 die Stadt vernichtete, und besonders interessant finden wir eine Sammlung von alten Porträtfotos von Aborigines. Später drehen wir eine Runde durch den George Brown Botanical Garden, wo die Affenbrotbäume Erinnerungen an Afrika wecken. Aber noch etwas fällt uns ein: Wir mussten unser Auto Tage lang putzen, damit wir keine auf dem Kontinent fremden Samen mitbringen und dann pflanzen sie hier Bäume, die nicht heimisch sind und von denen man nicht weiß, ob sich die nicht unkontrolliert vermehren und ausbreiten. Wer weiß, vielleicht ist Australien in ein paar Jahrzehnten von Baobabs überwuchert! Wir statten Eva's Cafe einen Besuch ab, leider geschlossen, dennoch sehenswert. Das Cafe ist in einer ehemaligen Kirche untergebracht, die in Adelaide, ganz im Süden Australiens, gebaut und hierher transportiert wurde. Nach einem nochmaligen Bad am Lake Alexander geht es wieder in die City zum Abendessen. Da manche Bars für Uniformierte und Ordenträger eine ganztägige Happy Hour ausgerufen haben, sind diese Lokale gestopft voll und viele, nicht nur Uniformträger, sind sternhagel - voll.

Mittwoch, 26. April 17, Tag 22/325: Darwin, Tag 3

Leider schmerzt mein eingeklemmter Nerv im Rücken noch immer, ich habe kaum ein Auge zu getan. Ich werde mir heute mehr Pillen einwerfen. Zudem haben wir beide einen juckenden Ausschlag, eine Zerkariendermatitis wie es scheint. Die dürften wir uns beim Baden im Lake Alexander geholt haben, obwohl dessen Wasser doch einiger Maßen salzig ist. Es waren auch viele andere Leute baden dort, auch mit Kindern. Der komische Ausschlag am Fuß ist übrigens besser, aber noch nicht verschwunden. Heute Nacht sollte die "Antung" angekommen sein. Gleich um acht beginne ich mit Anrufen bei Swireshipping. Geht aber noch niemand ran. Vor einer Wechselstube warten wir, bis sie um neun öffnet und ich tausche Euro in Australische Dollar. Weil bei Swire noch immer niemand abhebt, fahren wir zu deren Büro, das aber erst um 10 öffnet. Da um zwanzig nach noch immer niemand gekommen ist, fahren wir weiter zu Bollore/SDV. Hier verbringen wir gut zwei Stunden mit dem Ausfüllen von Formularen und dem Erstellen von Listen. Die Fragen sind echt kniffelig: Wie lange wird das Fahrzeug in Australien bleiben? Da ist die Antwort schwer, denn wir wollen das Auto ja zumindest bis in den Winter hier lassen, wir haben aber nur ein Visum für drei Monate und eigentlich dürfen wir ja nicht ohne Auto ausreisen. Dann wollen sie eine vollständige Liste von Sachen im Auto und deren Wert. Sie zeigt uns, wie das andere gemacht haben. Da ist zu lesen: Bag 1: 1 green T-shirt 10 $, 1 blue Short 15 $ und so weiter. Wir kürzen das ab, indem wir anführen: Clothes, shoes and hats 150 pieces, 75 $, Dishes, pots, cutlery 50 pieces, 5 $ etc. Außerdem wollen sie eine Liste aller Lebensmittel und aller Medikamente im Auto. Gut, dass wir darauf vorbereitet sind, die brauchen wir nur zu kopieren.  Was noch in diesen zwei Stunden passiert, ist, dass man uns jede Hoffnung auf ein Wiedersehen mit dem Zerberus vor dem verlängerten Wochenende (Montag ist schon wieder ein Feiertag) nimmt. Wir sind echt ziemlich frustriert, weil wir doch gehofft haben, dass sich's gut ausgeht. Außerdem werden wir so gut wie sicher zu einer Nachreinigung durch eine professionelle Firma verdonnert werden. Dass ein Fahrzeug schon beim ersten Anlauf für sauber befunden wurde, sei in den letzten fünf Jahren nur einmal vorgekommen. Wir sind doppelt frustriert. Nun erreichen wir endlich jemanden bei Swireshipping und erfahren, dass eine Barzahlung der Entladegebühren nicht möglich ist. Wir müssen es auf ein Konto der HBSC-Bank überweisen. Google sagt uns, wo die nächste Filiale der Bank ist: in Adelaide, 3.027 Kilometer entfernt. Die Bank hat in allen großen australischen Städten Filialen, nur in Darwin nicht. Also rein in irgendeine Bank und Bargeld auf den Tisch. Ja, das geht wirklich, aber da muss man zuerst Bankkunde werden. Dazu muss man eine ganze Menge Daten bereitstellen, Ausweis vorlegen und Geduld haben. Ja und dann dauert's 48 Stunden, bis das Geld ankommt. Das ist schlecht, weil vorher die "Bill of Lading" nicht ausgestellt werden kann, das Dokument, mit dem man eine verschiffte Ware ausgefolgt bekommt. Darum fahren wir mit der Bankquittung zu Swire. Nein, das stimmt so nicht. Wir wollen zu Swire fahren, tun wir aber zunächst nicht, weil das Auto nicht anspringt. Batterie leer. Das kommt uns irgendwie bekannt vor. Beim Pannendienst hänge ich zunächst endlos lange in einer Warteschleife, dann ist der Pannenhelfer aber rasch da und baut erstaunlicher Weise eine neue Batterie in den Mietwagen ein. Wir kommen noch kurz vor Büroschluss zu Swireshipping, wo uns eine freundliche Dame nach mehreren Telefonaten ein Dokument ausstellt, mit dem SDV die Ausfolgung "der Ware" beantragen kann, und es gleich zu SDV mailt. Vorerst gibt es für uns nichts weiteres zu tun als darauf zu warten, dass uns ein Termin für die Quarantäne-Inspektion mitgeteilt wird. Wir klappern noch ein paar Reifenhändler ab, aber keiner hat vor Ende nächster Woche einen für den Zerberus passenden Reifen im Haus.

Donnerstag, 27. April 17, Tag 23/326: Darwin, Tag 4

Heute ist es windig, regnerisch und mit 26 Grad ausgesprochen kühl. Wir hängen im Hotel herum, machen dann am Nachmittag einen Stadtbummel. Da ruft die freundliche Maid von Swireshipping an. Am Hafen braucht man meinen Autoschlüssel, weil das Auto umgeparkt werden muss. Ich sage, dass ich den gerne vorbei bringe, aber niemand fährt mit meinem Auto. Ich öffne das Auto. Ich fahre. Ich schließe ab. Sie meint, das geht nicht, weil das Auto in der Quarantänezone steht, wo ich nicht hinein darf, aber ich soll mir das mit dem stevedor ausmachen und sie schickt mir seine Nummer. Ein stevedor ist ein Hafenfacharbeiter. Sagt Google. Der Stevedor hingegen sagt mir, dass, wenn er nicht den Schlüssel kriegt, das Auto mehrfach mit einem Kran transportiert werden muss, wodurch unkalkulierbare Kosten entstehen. Das ist die reinste Erpressung. Ich gebe mich geschlagen und fahre den Schlüssel hin.

Freitag, 28. April 17, Tag 24/327: Darwin, Tag 5

Wir fahren zum völlig unspektakulären Charles Darwin-Nationalpark, der nichts zu bieten hat außer einen Blick auf die Stadt und ein paar Bunker aus dem 2. Weltkrieg, von denen einer geöffnet ist und ein Mini-Museum beherbergt, das uns Nachhilfe über den Kriegsverlauf in Ostasien und dem Pazifikraum gibt. Ein Anruf von der "Maid" lässt uns aufstöhnen: Wir haben einen Termin zur Quarantäne-Inspektion am 4. Mai. In sechs Tagen erst! Da wir das ohnehin nicht ändern können, heißt es cool bleiben und das Beste draus machen. 

Samstg, 29. April 17, Tag 25/328: Territory Wildlife Park

Auf Facebook haben wir den Hinweis erhalten, man könne sein Auto schon anmelden, auch wenn das Fahrzeug noch nicht aus dem Zoll ist. Auf ihrer Homepage schreibt die Zulassungsstelle, dass sie am Samstag Vormittag  geöffnet hat. Als wir um halb neun hin kommen, wartet bereits eine Dame vor der Tür, aber das Amt sperrt erst um neun auf. Wir drehen noch eine Runde durch den Parap Village Market gleich nebenan und sind um fünf vor neun wieder da. Jetzt warten etwa 25 Leute in einer Schlange. Na super. Um fünf nach neun wird klar, dass am Samstag vor dem verlängerten Wochenende ausnahmsweise zu ist. Wir sehen uns heute den etwa 50 Kilometer südlich von Darwin etwas abseits des Stuart Highways gelgenen Territory Wildlife Park an. Auf der Fahrt dort hin sehen wir erstmals Road Trains, lange Lastwagenzüge mit drei oder sogar vier Anhängern. Der Tierpark ist ziemlich weitläufig, weshalb wir mehrmals die Möglichkeit nützen, uns von einem Bummelzug ein Stück weiter bringen zu lassen. Sehr gut gefällt uns das Aquarium, ein Billabong (ein abgetrennter Flussarm) und die Fütterung von riesigen Barramundis und den seltenen Süßwasserrochen. Am Nachmittag sind wir so geschafft, dass wir beschließen, morgen nochmals her zu fahren. Wir haben ja zum Preis eines Einmaltickets eine Jahreskarte bekommen, weil wir auf die Frage, ob wir in Northern Territory wohnen, ohne viel nachzudenken ja gesagt haben. Stimmt ja momentan auch. 

Sonntag, 30. April 17, Tag 26/329: Darwin, Tag 7

Wir fahren nochmals raus zum Territory Wildlife Park, um uns die Bereiche anzusehen, für die wir gestern zu müde waren. Dingos kannten wir bisher nur vom Kreuzworträtsel, hier gibt es sie in natura. Besonders witzig finden wir zirka 20 cm lange Fische, die auf Geäst über dem Wasser blicken und wenn sie dort ein Insekt sehen, dieses mit einem Mund voll Wasser runterspucken und sich einverleiben. Die Fische können gut einen Meter hoch spucken. Der Berry Springs Nature Park gleich in der Nähe beherbergt im Schatten gelegene von einem Fluss gespeiste natürliche Badebecken. Leider ist Baden verboten wegen der nach der Regenzeit noch starken Strömung. Wir finden vor allem das trübe und schaumige Wasser völlig uneinladend. Auf der Rückfahrt nach Darwin halten wir kurz an einem Areal, auf dem Fertighäuser (nicht: Fertigteil-!) zum Kauf angeboten werden. Man sucht sich eines aus und lässt es auf sein Grundstück bringen. Und wenn man mal wo anders wohnen möchte, kein Problem. Am Abend besuchen wir den Mindil Beach Night Market, auf dem zweimal wöchentlich Essen aus allen Ecken Asiens angeboten wird und auf dem man überteuertes Kunsthandwerk kaufen kann. Der tolle Sandstrand hier ist fast leer, weil man wegen der gefährlichen Würfelquallen bis Ende Mai nicht baden kann. 

Montag, 1. Mai 17, Tag 27/330: Litchfield Nationalpark

Wir möchten heute den zirka 100 Kilometer südlich gelegenen Litchfield-Nationalpark besuchen, haben wir uns doch gestern "Crocodile Dundee" angesehen und sind daher bestens für einen Ausflug ins Outback gerüstet. Bei wieder bestem Wetter (wolkenlos, 34 Grad) fahren wir den Stewart Highway (die über 3.000 Kilometer langen Straße, die Australien von Darwin nach Adelaide nord-süd durchquert) nach Süden. Vor Batchelor, einer 480 Einwohner zählenden Stadt, führt die Polizei Alkoholkontrollen durch und ich muss nach gut einer Million Kilometern erstmals ins Röhrchen blasen. Batchelor überrascht mit dem Modell der Burg Karlstejn nahe Prag, das ein gebürtiger Tscheche in seiner Pension gebaut hat. Im Park, der von einer guten Asphaltstraße erschlossen ist, treffen wir zunächst auf die "magnetischen" Termitenbauten, die einen länglichen Grundriss aufweisen, der genau nord-süd ausgerichtet ist, damit die Türme der Sonne möglichst wenig Angriffsfläche bieten und sich dadurch weniger aufheizen. Das Buley Rockhole ist ein idyllischer, aber leider total überlaufener Badeplatz an einem von einem kleinen Fluss gespeisten Felsenbecken. Das Wasser ist sowas von klar, aber wegen der vielen Menschen schwimmen wir nur eine Runde und fahren bald weiter. Der Nationalpark besteht aus abwechslungslosem Buschland, das, obwohl die Regenzeit gerade erst zu Ende gegangen ist, den Eindruck ziemlicher Dürre vermittelt. Doch das täuscht: Dort und da steht noch das Wasser und die Flüsse sind alles andere als Rinnsale, wie wir an den mächtigen Tolmer Falls ersehen können. Im See unter den Wangi Falls besteht sogar Badeverbot wegen der starken Strömung. Bis zur Nordausfahrt des Parks ist ein Abschnitt von etwa 15 Kilometern nicht asphaltiert. Wellblech, große Steine und ein paar Bachdurchfahrten bringen den kleinen KIA bald an seine Grenzen.

 

Dienstag, 2. Mai 17, Tag 28/331: Darwin, Tag 9

Von der Zulassungsbehörde für Kraftfahrzeuge hören wir, dass das Auto vor der Anmeldung zur technischen Überprüfung muss. Wir buchen wir auf gut Glück einen Termin für Freitag. Gleich in der Nähe sehen wir uns den ehemaligen Qantas Hangar an, der eine sehenswerte Ausstellung von Oldtimerfahrzeugen des Moter Vehicle Enthusiasts Club beherbergt.

 

Mittwoch, 3. Mai 17, Tag 29/332: Darwin, Tag 10

Auch wenn man theoretisch nur zwei Unterhosen braucht, um täglich wechseln zu können, waschen wir unsere Wäsche. Für so einen langen Aufenthalt außerhalb des Zerberus waren wir nicht eingestellt.

Donnerstag, 4. Mai 17, Tag 30/333: Darwin, Tag 11: Quarantäne-Inspektion

Pünktlich um Viertel nach 8 sind wir bei Bollore, von wo mich die Maid von neulich zum Hafen fährt. Susi darf nicht mit. Bei der Sicherheitskontrolle an der Hafeneinfahrt dauert's eine Weile, weil die Maid das Email nicht ausgedruckt dabei hat, in dem steht, dass wir einen Termin zur Quarantäne-Inspektion haben. Dann weiß sie nicht, wo wir hin müssen, telefoniert hektisch herum und mit zwei Minuten Verspätung kommen wir zum Zerberus, um den man Salz ausgestreut hat. Das wird bei jedem ankommenden Fahrzeug gemacht, weil einmal eine Schnecke von einem Auto runtergefallen und weg gekrochen ist. Zwei Inspektoren sind schon an der Arbeit, einer liegt unter dem Auto, der andere schaut, ob sein Wattestäbchen sauber bleibt, wenn er's dort und da reinschiebt. Zwei Zollbeamte sind gerade eingetroffen. Ein Hafenarbeiter hat den Autoschlüssel. Leider lässt sich das Wohnmobil nicht mit der Fernbedienung öffnen, die Autobatterie ist leer. Das ist kein Wunder, ist doch die Dieselpumpe Tage lang gelaufen. Die Zöllner kontrollieren die Fahrzeugidentifikationsnummer, wollen den Zulassungsschein sehen und interessieren sich für die Medikamente in der Reiseapotheke, stempeln dann das Carnet und verabschieden sich. Die beiden Quarantäne-Inspektoren haben in der Zwischenzeit drei winzige Spinnen (ca. 1-2 mm) gefunden und in eine Eprouvette gegeben, die zur Untersuchung an einen Biologen (oder gar einen Arachnologen?) geschickt wird. Sind die Spinnen von hier, ist's kein Problem, haben wir die mitgebracht, muss das Auto vergast werden. Außerdem finden sie im Motorraum einen Teil eines Blattes und an mehreren Stellen Spuren von Erde. Insgesamt sind sie aber sehr zufrieden und sagen mehrmals, dass sie so sauber geputzte Autos selten zu sehen kriegen. Hilft aber nichts, das Auto muss nun nachgereinigt werden. Sobald das geschehen ist und der Befund des Biologen vorliegt, gibt es einen Termin zur Nach-Inspektion. Sehr fraglich, ob sich das noch vor dem Wochenende ausgeht. 

Freitag, 5. Mai 17, Tag 31/334: Darwin, Tag 12

Nein, tut es nicht. Wir haben einen Termin zur zweiten Inspektion am Montag Nachmittag. Gestern habe ich noch den Mietwagen zurückgegeben und wollte mit dem Bus vom Flughafen in die City fahren. Doch die Nahverkehrsbusse fahren nicht zum Flughafen, man muss ziemlich weit bis zu einer Bushaltestelle außerhalb des Flughafengeländes gehen und dann fahren die Busse nicht direkt in die Stadt, sondern man muss bis Casuarina in die Gegenrichtung fahren und dort umsteigen. Und der letzte Bus fährt um 16 Uhr 44! Unglaublich! Ich musste mir ein teures Taxi nehmen. 

Sonntag, 7. Mai 17, Tag 33/336: Darwin, Tag 14

Vom faulen Wochenende gibt es nichts zu berichten.  Das Northern Territory hat übrigens mit 30 Prozent der Bevölkerung den höchsten Anteil von Aborigines. In Darwin gehören sie zum Stadtbild, vermitteln aber westlichen Augen nicht den besten Eindruck, da sie auf den Gehsteigen sitzen und betteln oder im Park herumliegen, manche betrunken. Die allermeisten Aborigines wohnen allerdings außerhalb der Stadt, in Dörfern in Stammesgebieten, die man nur mit schwer zu erhaltender Bewilligung betreten darf. Der Kontakt mit Weißen und speziell mit Touristen ist nicht gewünscht. Nur in wenigen Dörfern werden (teure) "Kulturführungen" angeboten.

Montag, 8. Mai 17, Tag 34/337: Darwin, Tag 15

Zu Mittag fahren wir mit einem Taxi zu Bollore/SDV, wo wir die Maid telefonierend antreffen. Nachdem sie aufgelegt hat, sagt sie beit grinsend: Yeees. Die Quarantäne-Inspektoren haben die Kontrolle bereits ohne uns durchgeführt und den Zerberus für sauber befunden. Die Spinnen wurden als einheimisch klassifiziert. Bis das Auto im Computersystem freigegeben ist, kann es eine Stunde dauern, meint sie. Bald kommt ein Mail mit der Rechnung der Reinigungsfirma: 5 Stunden á 106 AD plus Administration Fee 27 AD plus 10 % Steuer, gesamt 616 AD (460 Euro). Ich stöhne auf, doch die Maid meint, wir müssten dankbar sein, dass weder der Waschplatz (128,50 AD pro Stunde) noch Lagergebühren verrechnet wurden. Um 14 Uhr eröffnet sie uns, dass der Lagerplatz in einer Stsunde schließt, das wird heute nichts mehr, wir sollen morgen wieder kommen. Jetzt gebe ich ihr Gas, sie soll was unternehmen für ihr Geld, die zuständigen Leute anrufen, wir brauchen das Auto heute noch. Sie scheint nicht sehr motiviert, aber immerhin telefoniert sie die nächste halbe Stunde mit irgendwelchen Leuten, aber der zuständige Inspektor ist noch nicht ins Büro zurückgekommen und nicht zu erreichen. Also Taxi statt Zerberus für die Rückfahrt ins Hotel. 

Dienstag, 9. Mai 17, Tag 35/338: Darwin, Tag 16: Technische Überprüfung

Um halb 9 ruft die Maid an, um mitzuteilen, dass das Auto im Computersystem noch immer nicht freigegeben ist. Sie will sich in einer Stunde wieder melden. Wir halten es nicht aus, untätig im Hotel rumzuhängen, denn die Zeit drängt: Um 13 Uhr haben wir den Termin für die technische Überprüfung des Zerberus. Also checken wir im Hotel aus und fahren mit einem Taxi zu Bollore. Dort sind sie nicht sehr froh, uns zu sehen, es wäre ihnen offensichtlich lieber, wir würden im Hotel warten. Die Maid sagt uns, sie hätte mit den zuständigen Leuten telefoniert, aber aus unerklärlichen Gründen sei das Auto noch immer nicht freigegeben. Sie würde in einer Stunde wieder bei der Quarantäne anrufen. Jetzt geb' ich der Lady mal ordentlich Gas: Ich sehe überhaupt nicht ein, warum wir wegen eines blöden Computerfehlers unser Auto nicht kriegen. Sie soll jetzt auf der Stelle mit mir zum Hafen fahren und wir holen das Auto einfach, denn der Lagermeister weiß ohnehin, dass das Auto von der Quarantäne freigegeben ist. Nein, so geht das nicht, meint sie, der Lagermeister wird das Auto nicht ausfolgen, solange es im Computer nicht freigegeben ist. Dann fahren wir ins Quarantäne-Büro um denen Beine zu machen, sage ich. Ja gut, das könnten wir tun, meint sie und fährt mit mir zum gut zehn Kilometer entfernten Flughafen, denn die Quarantäne-Behörde hat kein Büro am Hafen, unglaublich. Unterwegs bimmelt ihr Handy ein paarmal, aber sie habt nicht ab, weil man ja beim Auto Fahren nicht telefonieren darf. So erfahren wir erst am Ziel, dass das Auto nun endlich freigegeben ist. Nun also nichts wie zum Hafen, sollte man meinen. Die Maid hat aber ihren Ausweis vergessen und so müssen wir zuvor nochmals in ihr Büro. Dann endlich kriegen wir den Zerberus ausgefolgt. 14 (vierzehn!) Tage nach seiner Ankunft! Nun kriegen wir noch eine saftige Rechnung präsentiert, deren Bezahlung kurz Schwierigkeiten macht, weil das Limit meiner Visa-Card überschritten ist. Diners nehmen sie nicht, mit Susis Eurocard haben wir dann Erfolg. Es geht sich aus, dass wir pünktlich zur technischen Überprüfung kommen. Und hier passiert das völlig Unerwartete: Der Zerberus fällt durch. Zwei Mängel werden festgestellt: Erstens hat ein Lager des Querlenkers Spiel und zweitens funktioniert die Feststellbremse nicht. Die Mängel werden als gravierend eingestuft, so dass wir keine Fahrbewilligung erhalten, solange sie nicht behoben sind. Aber es kommt noch besser: Wir fahren gleich zur Mercedes-Werkstätte, wo man mich mitleidig anlächelt, als ich bitte, sie mögen das heute Nachmittag reparieren. Das geht frühestens am Montag. Seufz. Wir vereinbaren also einen Termin für Montag, machen einen Großeinkauf an Lebensmitteln und Getränken und verlassen die Stadt, denn wir müssen endlich raus in die Prärie. Bis Sonntag machen wir einen Ausflug in den Kakadu-Nationalpark. Etwa 60 Kilometer südlich von Darwin übernachten wir auf einem Gratis-Campingplatz neben dem Stewart-Highway. Km 100/584/62.974.

Mittwoch, 10. Mai 17, Tag 36/339: Fogg Dam

Gleich in der Früh stelle ich den Seilzug der Handbremse nach, doch noch immer kann ich mit voll angezogener Feststellbremse mit Standgas weg fahren. Ich befürchte, dass der Sprinter hinten zusätzlich zu den Scheibenbremsen noch Trommelbremsen hat, die eingerostet sind. Da traue ich mich vorerst nicht drüber. Wir fahren nun auf dem Arnhem-Highway Richtung Kakadu-Nationalpark, essen im angeblich weltberühmten Humpty Doo-Hotel zu Mittag und machen dann einen Abstecher zum Fogg Dam, einem befahrbaren Damm, der den Wasserspiegel eines großen Sees konstant hält. Wir sehen beeindruckend viele Vögel, von den angeblich vielen Krokodilen treffen wir keines an. Wir queren den Adelaide River, wo Bootsfahrten zu den Jumping Crocodiles angeboten werden, die bis zu drei Meter aus dem Wasser springen, wenn ihnen vom Boot aus Futter auf einer Stange dargeboten wird. Immer wieder sitzen Kängurus am Straßenrand, doch sie springen in den Busch, sobald wir die Geschwindigkeit reduzieren. Wir übernachten am Mary River Billabong im Mary River Nationalpark. Eine Tafel mit durchgestrichenem Zelt interpretieren wir als "Zelten verboten" und nicht als "Campieren verboten". Km 145/729/63.119.

Donnerstag, 11. Mai 17, Tag 37/340: Mary River Nationalpark, Ubirr

Wir machen einen Spaziergang um den Bird Billabong. Eine Karte am Parkplatz zeigt den Verlauf des Weges um den See. Der Weg ist markiert. Bis zu einer Aussichtsplattform am gegenüberliegenden Ufer. Dann nicht mehr. Da der Weg durch den Busch aber gut erkennbar ist, gehen wir weiter. Doch dann ist der Weg aus, wir haben den See aber bereits zu drei Vierteln umrundet, weshalb wir nicht umkehren, sondern querfeldein weiter gehen. Zweimal trage ich Susi über einen Bach. Da es nun sumpfig wird, müssen wir ausweichen und als wir wieder auf einen Weg kommen, bemerken wir erst nach einiger Zeit, dass wir ihm in die falsche Richtung folgen. Das gäbe ja eine super Schlagzeile: Elderly Austrian couple lost in North Territory's bush. Durch abwechslungsloses Buschland geht es in den Kakadu-Nationalpark, wo wir uns als erstes die Jahrtausende alten Felsmalereien in Ubirr ansehen. Die Bilder befinden sich unter Felsvorsprüngen und oft sind Zeichnungen aus verschiedenen Epochen übereinander gemalt. Vorherrschende Motive sind Tiere, vor allem Fische, aber es gibt auch Menschen bei der Jagd und allerlei Fabelwesen. Von einem Felsen, den ich besteige, habe ich einen weiten Blick auf die Ebene des East Alligator River, die mit einem unnatürlichem Grün beeindruckt. Nicht weit weg von Ubirr finden wir ein passendes Platzerl zum Campieren, allerdings gibt es nach Sonnenuntergang eine Stechmückeninvasion, wie wir kaum eine erlebt haben. Moskitospiralen, NoBite-Spray, alles wirkungslos. Angeblich gibt es keine Malaria in Australien. Kann man nur hoffen, dass die Mücken das auch wissen. Obwohl Susi grad beim Kochen ist, im Auto eine Affenhitze herrscht und schon hundert Mücken drin sind, müssen wir rein und die Türen schließen, Im geschlossenen Raum wirken Mückenplättchen und Spirale rasch und bald geben die Viecher Ruhe. Km 208/937/63.327.

Freitag, 12. Mai 17, Tag 38/341: Kakadu-Nationalpark

In Nourlangie und Nanguluwur sehen wir uns weitere Felsmalereien an, wobei letztere nur durch einen längeren Marsch erreichbar sind, der Susi an die Grenze ihrer Belastbarkeit bringt. Leider muss man zum Schluss ein Stück kraxeln, so dass Susi trotz des ermüdenden Marsches in der Hitze die Zeichnungen erst am Abend bei der Fotoschau zu sehen bekommt. Hier gibt es übrigens Vögel, die einen Ruf haben, der an einen bekannten Klingelton erinnert. Dauernd meint man, ein Handy bimmelt. Km 89/1.026/63.416.

 

Samstag, 13. Mai 17, Tag 39/342: Pine Creek

Leider sind die Zufahrtsstraßen zu den Jim-Jim- und den Twin-Falls nach der Regenzeit noch immer nicht passierbar, so dass der Südteil des Kakadu-Nationalparks außer dem Aborigines-Museum in Gagudju und einem Aussichtspunkt, von dem man eine große Fläche Buschland überblickt, nichts mehr zu bieten hat. In Pine Creek, einer Stadt mit 380 Einwohnern, sehen wir uns das Railway-Museum an, das zwei Lokomotiven, einen Personenwaggon und den alten Bahnhof zeigt. Wi fahren noch ein Stück Richtung Darwin und schlagen schon am Nachmittag auf einem Gratis-Campingplatz am Stewart-Highway unser Lager auf. Km 295/1.321/63.711.

Sonntag, 14. Mai 17, Tag 40/343: Adelaide River

In Adelaide River, einem unbedeutenden Nest am Stewart-Highway machen wir eine längere Rast und ich versuche, nach der Anleitung, die mir dankenswerter Weise Klaus Angerer geschickt hat, die Feststellbremsen einzustellen. Die Bremswirkung ist daraufhin viel besser, aber noch immer nicht berühmt. Ich denke, wir werden morgen die Mercedes-Werkstätte vorerst nicht damit beschäftigen. Am Abend sind wir wieder in Darwin, wir übernachten neben dem Golfplatz. Km 160/1.481/63.871.

Montag, 15. Mai 17, Tag 41/344: Darwin

Ich bin saugrantig, weil ich bei Mercedes nicht mit in die Werkstätte darf. Hilft aber alles nichts, security reasons. Es dauert drei Stunden bis das Lager an der Lenkung gewechselt und ein Ölwechsel durchgeführt sind. Dann geht's zur technischen Überprüfung, die der Zerberus besteht. Kaum zu glauben: Die Wirkung der Handbremse ist ausreichend! Bei der Zulassungsstelle gleich nebenan bekommen wir die Fahrgenehmigung und die Versicherung, die aber nur Personenschäden abdeckt, aber im Gegensatz zu dem, was sie uns vorige Woche dort gesagt haben, gilt beides nur für Northern Territory. In anderen Bundesstaaten müssen wir wieder eine Versicherung abschließen. Mühsam! Nun kaufen wir noch zwei Reifen, die wir auf die Hinterräder montieren lassen, und scheiden einen mit einem langen Riss und einen mit einer Beule aus. Nun kann die Reise endlich losgehen. Ab ins Outback! Leider macht sich nach kurzer Fahrt eine Vibration im Auto bemerkbar, eine Unwucht irgendwie, fängt bei 70 an, ist bei 100 wieder weg. Könnte ein Mantelbruch sein. Am Lenkrad ist nichts zu spüren. Normalerweise würde ich sagen, das Problem ist an einem der Hinterräder, aber da haben wir ja die funkelnagelneuen Reifen drauf. Ich sehe mir alle vier Reifen an, es ist nichts erkennbar. Auf gut Glück nehme ich das linke Vorderrad ab und da ist wirklich ein Mantelbruch erkennbar. Reserverad montiert und der Zerberus fährt wie auf Schienen! Wir dürfen also bei nächster Gelegenheit einen weiteren Reifen kaufen. Wir übernachten im Busch an der Zufahrt zu den Edith-Falls. Km 294/1.775/64.165.

Dienstag, 16. Mai 17, Tag 42/345: Katherine

Ein Bad im See unter den Edith Falls ist eine erfrischende Sache. Einfach herrlich! Wir liegen am See auf einer Wiese im Schatten von Bäumen. Wir sind fast alleine hier, es ist total ruhig und schon sind wir eingepennt. Zu Mittag sind wir in Katherine (9.000 Einwohner). Vermutlich gibt es hier zum letzten Mal für über 500 Kilometer Handyempfang und damit Internet. Auf dem Stewart-Highway geht es weiter südwärts bis Mataranka, wo wir zwischen Palmen im blaugrünen Wasser der Bitter Springs baden. Km 280/2.055/64.445.

 

 

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